PV-Nutzung auf Mehrfamilienhäusern: Eigenverbrauch vs. Netzeinspeisung
Auf einen Blick
Der markt- und netzorientierte Eigenverbrauch ist bei aktuellen Strombezugskosten von 30–40 ct/kWh wirtschaftlich überlegen, da jede selbst genutzte Kilowattstunde die Differenz zur Einspeisevergütung von ca. 7,71 ct/kWh (bis 10 kWp) einspart. Die klassische Volleinspeisung mit einer Vergütung von 12,23 ct/kWh (bis 10 kWp) ist lediglich bei sehr geringem Strombedarf im Gebäude oder bei rein renditeorientierten Projekten ohne Eigenverbrauchspotenzial sinnvoll. Für Mehrfamilienhäuser bietet die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung eine effiziente Möglichkeit, den Eigenverbrauch dynamisch auf die Wohneinheiten zu verteilen.
Problem
Der Eigenverbrauch ist bei hohen Strombezugskosten wirtschaftlich vorteilhafter, da er den Zukauf teuren Netzstroms ersetzt. Die Volleinspeisung bietet zwar höhere, staatlich garantierte Vergütungssätze, lohnt sich jedoch meist nur bei sehr geringem Eigenverbrauchspotenzial. In Mehrfamilienhäusern ermöglicht die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung eine effiziente Verteilung des Solarstroms auf die Bewohner, um die Wirtschaftlichkeit durch Eigenverbrauch zu maximieren.
Kurzantwort
Der markt- und netzorientierte Eigenverbrauch ist bei aktuellen Strombezugskosten von 30–40 ct/kWh wirtschaftlich überlegen, da jede selbst genutzte Kilowattstunde die Differenz zur Einspeisevergütung von ca. 7,71 ct/kWh (bis 10 kWp) einspart. Die klassische Volleinspeisung mit einer Vergütung von 12,23 ct/kWh (bis 10 kWp) ist lediglich bei sehr geringem Strombedarf im Gebäude oder bei rein renditeorientierten Projekten ohne Eigenverbrauchspotenzial sinnvoll. Für Mehrfamilienhäuser bietet die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung eine effiziente Möglichkeit, den Eigenverbrauch dynamisch auf die Wohneinheiten zu verteilen.
Quellen & Nachweise
Geprüfte Institutionen und Vorgaben, deren Nachweise in diese Entscheidung eingeflossen sind:
- https://www.bundesenergie-nord.de/2024/08/20/eigenverbrauch-vs-volleinspeisung-wirtschaftlichkeit-von-photovoltaikanlagen
- https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien/gemeinschaftliche-gebaeudeversorgung-im-mehrfamilienhaus-solarstrom-vom-dach-nutzen-100786
- https://www.verbraucherzentrale-bremen.de/sites/default/files/2025-11/vzbremen_photovoltaik₂025_final_druck.pdf
- https://www.gasag.de/magazin/erneuerbare-energien/photovoltaik-volleinspeisung
- https://www.solarwirtschaft.de/datawall/uploads/2026/06/29062026_bsw_verguetungssaetze_v1-OHNE-Solarpaket.pdf
Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?
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Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?
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Klimawandel — Wie funktioniert das bei 40°C, Starkregen, Trockenheit 2050?
Einschätzung Zukunftsrisiko: gering (redaktionelle Bewertung, projektabhängig).
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Quellen — vollständig, mit Originalquelle
- Bundesenergie Nord — Eigenverbrauch vs. Volleinspeisung: Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen. Quelle: https://www.bundesenergie-nord.de/2024/08/20/eigenverbrauch-vs-volleinspeisung-wirtschaftlichkeit-von-photovoltaikanlagen
- Verbraucherzentrale NRW — Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung. Quelle: https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien/gemeinschaftliche-gebaeudeversorgung-im-mehrfamilienhaus-solarstrom-vom-dach-nutzen-100786
- Verbraucherzentrale Bremen — Photovoltaik 2025. Quelle: https://www.verbraucherzentrale-bremen.de/sites/default/files/2025-11/vzbremen_photovoltaik₂025_final_druck.pdf
- GASAG — Photovoltaik Volleinspeisung: Vergütung und Beispiel. Quelle: https://www.gasag.de/magazin/erneuerbare-energien/photovoltaik-volleinspeisung
- Bundesverband Solarwirtschaft — Übersicht Vergütungen für PV-Anlagen nach EEG 2023. Quelle: https://www.solarwirtschaft.de/datawall/uploads/2026/06/29062026_bsw_verguetungssaetze_v1-OHNE-Solarpaket.pdf
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