Außenliegende Verschattung vs. Innenrollo — Kosten & Lebenszyklus
Auf einen Blick
Bei Fokus auf Wohngesundheit, Kreislauffähigkeit und CO₂-Bilanz überzeugt Außenliegende Verschattung im Vergleich zu Innenrollo. Für das konkrete Projekt ist dennoch eine Fachplanung erforderlich.
Außenliegende Verschattung vs. Innenrollo — Kosten & Lebenszyklus
Empfehlung
Auf Basis aktueller Baunormen (GEG 2024 (Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024))) und Förderrichtlinien (BEG 2024) ist Option A für nachhaltige Bauprojekte vorzuziehen. Individuelle Beratung empfohlen.
Empfohlen: Außenliegende Verschattung
Quellen & Nachweise
Geprüfte Institutionen und Vorgaben, deren Nachweise in diese Entscheidung eingeflossen sind:
- https://passiv.de/de/03_passivhaus/05_sanierung.htm
- https://www.oekobaudat.de/
- https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/produkte/nachhaltige-baustoffe
- https://www.dinmedia.de/en/standard/din-en-iso-52022-1/259924346
- https://www.dinmedia.de/en/standard/din-4108-2/401017482
- ÖKOBAUDAT (EPD-Datenbank des Bundes)
Kriterien-Vergleich — Fakten-Matrix
| Kriterium | Außenliegende Verschattung | Innenrollo |
|---|---|---|
| Investition | Passive Kühlung: 0–50 €/m² (in der Konstruktion enthalten). Aktive Lösung: 80–200 €/m². Betriebskosten passiv: nahe 0 €. Aktiv: 2–6 €/m²/Jahr Strom. | Passive Kühlung: 0–50 €/m² (in der Konstruktion enthalten). Aktive Lösung: 80–200 €/m². Betriebskosten passiv: nahe 0 €. Aktiv: 2–6 €/m²/Jahr Strom. |
| CO₂-Bilanz | ca. 10-25 kg CO₂e/m² (Raffstore/Sonnenschutz, ÖKOBAUDAT) | ca. 5-15 kg CO₂e/m² (Innenrollo, ÖKOBAUDAT) |
Spezifikation — Außenliegende Verschattung vs. Innenrollo
Kriterien-Vergleich — was ist technisch unterschiedlich
Außenliegende Verschattung vs. Innenrollo — Kosten & Lebenszyklus
Empfehlung
Auf Basis aktueller Baunormen (GEG 2024 (Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024))) und Förderrichtlinien (BEG 2024) ist Außenliegende Verschattung für nachhaltige Bauprojekte vorzuziehen. Individuelle Beratung empfohlen.
Empfohlen: Außenliegende Verschattung
Systemkette — Was kommt auf die Gewerke zu?
- Aufwirkungen auf vor- und nachgelagerte Gewerke prüfen (Tragwerk, Haustechnik, Ausbau).
- Versteckte Zusatzschichten (Dämmung, Installationsebene, Unterkonstruktion) in die Betriebskosten einbeziehen.
- Wartung, Rückbau und Ersatzteilpfade in den Lebenszykluskosten mitdenken.
Diese Fragen sollten Sie dem Hersteller stellen
- Welche Normnachweis- oder Zulassungsunterlagen (EPD, ETA, DIBt, QNG, CE) können Sie mir für dieses Produkt vorlegen?
- Welche technischen Kennwerte (z.B. λ/U-Wert, R_w-Schallschutz, Brandschutzklasse) sind belegt — und wo fehlen geprüfte Normdaten?
- Welche versteckten Folgekosten entstehen durch Installationsebene, Unterkonstruktion, Kran- oder Gerätebedarf?
Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?
Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:
Wir nutzen Gebäudestruktur, Speichermasse und natürliche physikalische Effekte vor aktiver Technik.
→ Kann das Problem passiv gelöst werden — ohne Energieverbrauch?
Gebäude werden so geplant, dass sie zerlegt, sortiert und wiederverwendet werden können.
→ Kann das Gebäude am Ende zerlegt und wiederverwendet werden?
Keine Schadstoffe, keine Dampfbremsen aus Verbundstoffen, keine versteckten Risiken.
→ Sind alle verwendeten Materialien schadstofffrei und diffusionsoffen?
Lebenszykluskosten statt Kaufpreis. Die billigste Lösung ist selten die günstigste.
→ Was kostet diese Lösung über 50 Jahre — inklusive Wartung, Austausch und Energie?
Gebäude, die bei 40°C, Starkregen und Nutzungswechsel funktionieren — heute und 2050.
→ Funktioniert das Gebäude auch bei 40°C, Starkregen und geänderter Nutzung?
Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?
Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Die Suche findet real gebaute Projekte mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Kosten — Investition, Betrieb, Lebenszyklus
| Kriterium | Außenliegende Verschattung | Innenrollo |
|---|---|---|
| Investition | Passive Kühlung: 0–50 €/m² (in der Konstruktion enthalten). Aktive Lösung: 80–200 €/m². Betriebskosten passiv: nahe 0 €. Aktiv: 2–6 €/m²/Jahr Strom. | Passive Kühlung: 0–50 €/m² (in der Konstruktion enthalten). Aktive Lösung: 80–200 €/m². Betriebskosten passiv: nahe 0 €. Aktiv: 2–6 €/m²/Jahr Strom. |
| CO₂-Bilanz | ca. 10-25 kg CO₂e/m² (Raffstore/Sonnenschutz, ÖKOBAUDAT) | ca. 5-15 kg CO₂e/m² (Innenrollo, ÖKOBAUDAT) |
Klimawandel — Wie funktioniert das bei 40°C, Starkregen, Trockenheit 2050?
Einschätzung Zukunftsrisiko: gering (redaktionelle Bewertung, projektabhängig).
Wir prüfen jede Entscheidung gegen die Klimaszenarien 2050: Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit. Eine Lösung, die nur heute funktioniert, ist keine Lösung.
Quellen — vollständig, mit Originalquelle
- https://passiv.de/de/03_passivhaus/05_sanierung.htm
- https://www.oekobaudat.de/
- https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/produkte/nachhaltige-baustoffe
- https://www.dinmedia.de/en/standard/din-en-iso-52022-1/259924346
- https://www.dinmedia.de/en/standard/din-4108-2/401017482
- ÖKOBAUDAT (EPD-Datenbank des Bundes)
Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?
Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?
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