Was kostet der amtliche Lageplan für den Bauantrag beim Vermesser?
Auf einen Blick
Für den Bauantrag ist ein amtlicher Lageplan erforderlich, der als hoheitliche Aufgabe von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI) erstellt wird. Die Kosten hierfür sind in den jeweiligen Vermessungsgebührenordnungen der Bundesländer festgelegt und bewegen sich 2026 für ein typisches Einfamilienhausgrundstück in einem Korridor von 800 € bis 2.500 €. Faktoren wie die Größe des Grundstücks, die Komplexität der Topografie oder die Notwendigkeit einer Grenzfeststellung beeinflussen den Endpreis maßgeblich. Da es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Bauvorlage handelt, ist die Beauftragung eines ÖbVI unumgänglich, um die baurechtliche Genehmigungsfähigkeit sicherzustellen. Bauherren sollten Angebote vergleichen und klären, welche Vermessungsleistungen im Basispaket enthalten sind.
Problem
Der amtliche Lageplan für einen Bauantrag kostet 2026 in Deutschland üblicherweise zwischen 800 € und 2.500 €, abhängig von Grundstücksgröße, Topografie, Komplexität und der jeweiligen Gebührenordnung (GeoVermG/KostO) des Bundeslandes.
Kurzantwort
Wir empfehlen, einen regionalen öffentlich bestellten Vermesser frühzeitig zu beauftragen, da ein unvollständiger Lageplan das gesamte Baugenehmigungsverfahren verzögern kann.
Quellen & Nachweise
Geprüfte Institutionen und Vorgaben, deren Nachweise in diese Entscheidung eingeflossen sind:
- Normung (DIN/EN)
- Langzeitdaten
- BauVorlVO der Länder
- GeoVermG
- Liegenschaftskatastergesetz
Wann würden wir KEINE der beiden Lösungen wählen?
- Spezifische Gebührenordnung des jeweiligen Bundeslandes
- Notwendigkeit einer zusätzlichen Grenzfeststellung aufgrund unklarer Grenzverläufe
GreenBuild Empfehlung — Was würden wir selbst bauen?
Fragen Sie bei drei lokalen Vermessungsbüros unter Vorlage Ihres Katasterauszuges verbindliche Angebote an und klären Sie, ob die Gebäudeeinmessung nach Baufertigstellung bereits als Option enthalten ist.
Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?
Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:
Wir nutzen Gebäudestruktur, Speichermasse und natürliche physikalische Effekte vor aktiver Technik.
→ Kann das Problem passiv gelöst werden — ohne Energieverbrauch?
Lebenszykluskosten statt Kaufpreis. Die billigste Lösung ist selten die günstigste.
→ Was kostet diese Lösung über 50 Jahre — inklusive Wartung, Austausch und Energie?
Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?
Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Die Suche findet real gebaute Projekte im D-A-CH-Raum mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Quellen — vollständig, mit Originalquelle
- Normung (DIN/EN)
- Langzeitdaten
- BauVorlVO der Länder
- GeoVermG
- Liegenschaftskatastergesetz
Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?
Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?
Building Advisor starten →Passt diese Lösung zu unseren Prinzipien?
Fragen Sie bei drei lokalen Vermessungsbüros unter Vorlage Ihres Katasterauszuges verbindliche Angebote an und klären Sie, ob die Gebäudeeinmessung nach Baufertigstellung bereits als Option enthalten ist.
Hintergrund
Für den Bauantrag ist ein amtlicher Lageplan erforderlich, der als hoheitliche Aufgabe von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI) erstellt wird. Die Kosten hierfür sind in den jeweiligen Vermessungsgebührenordnungen der Bundesländer festgelegt und bewegen sich 2026 für ein typisches Einfamilienhausgrundstück in einem Korridor von 800 € bis 2.500 €. Faktoren wie die Größe des Grundstücks, die Komplexität der Topografie oder die Notwendigkeit einer Grenzfeststellung beeinflussen den Endpreis maßgeblich. Da es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Bauvorlage handelt, ist die Beauftragung eines ÖbVI unumgänglich, um die baurechtliche Genehmigungsfähigkeit sicherzustellen. Bauherren sollten Angebote vergleichen und klären, welche Vermessungsleistungen im Basispaket enthalten sind.
Der Building Advisor prüft, was für Ihren konkreten Fall gilt — kostenlos und unverbindlich.
Building Advisor starten →