Energie-System — Wärmepumpe, Flächenheizung, PV, Speicher, sommerliche Kühlung
Der Wärmeverbund im Gebäude: Wärmepumpe, Flächenheizung, PV und Speicher sind keine Einzelkaufen, sondern ein Wirkungsgrad-System. Die Flächenheizung senkt die Vorlauftemperatur und hebt damit die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe; PV mit Speicher deckt deren Strombedarf zu Zeiten hohen Eigenverbrauchs; die reversible Wärmepumpe kann im Sommer über dieselben Flächen kühlen. Wer eine Komponente isoliert kauft, zahlt Systemverluste — wer sie koppelt, spart bei Anschaffung und Betrieb. Die Förderkulanz unterstützt die Bausteine getrennt: BEG fördert die Wärmepumpe, die KfW-Programme den Effizienzhaus-Standard — Anträge dazu sind vor Installation zu stellen.
Kopplungsregeln
K1: Niedrige Vorlauftemperatur (Flächenheizung, max. ca. 35 °C) steigert die Jahresarbeitszahl von Luft-Wasser-Wärmepumpen deutlich (Anlagenkennzahlen, BAFA/BDEW-Datenbasis).
K2: PV-Überschuss laden statt einspeisen: Speicher erhöhen den Eigenverbrauch und entlasten Netz und Energiebilanz (Fraunhofer ISE, Monitoringdaten PV-Speicher).
K3: Reversible Wärmepumpen können Flächenheizungen zur Kühlung nutzen (Taupunktregelung nötig); aktive Kühlung erst nach Verschattungs- und Nachtlüftungskaskade (DIN 4108-2 als Nachweisbasis).
K4: BEG fördert Wärmepumpen, KfW-Programme den Effizienzhaus-Standard; PV-Erwerb ist aktuell steuerlich begünstigt. Antragsreihenfolge vor Installation klären (vergl. kfw-297-vs-bafa-waermepumpe).
Bausteine (15 von 16)
- waermespeicher-systemintegration-vs-einzelkomponente
