Selbstbauhaus: Eigenleistung im Bausatz — was ist realistisch?
Kurzantwort
Ein Selbstbauhaus als Bausatz erlaubt Eigenleistung vor allem im Innenausbau, bei Putzarbeiten und beim Materialhandling. Die Wand-Materialkosten liegen bei ca. 160 €/m² (Herstellerangabe, projektbezogen). Tragwerk, Dachabdichtung und haustechnische Anschlüsse bleiben Gewerk-sache. Eigenleistung senkt die Baukosten, erhöht aber Bauzeit und persönliches Risiko.
Entscheidungskontext
Viele Bauherren (insbesondere NiTO-Anfrager) fragen nach Eigenleistung im Bausatz. Die reale Eigenleistungs-Logik — was man selbst machen kann, was nicht, und was es pro m² spart — ist im Netz kaum strukturiert dargestellt.
Empfehlung — unter welchen Bedingungen?
Eigenleistung auf Ausbau und Putz konzentrieren; Tragwerk, Dach und Haustechnik im Gewerk lassen. Bausatz-System mit Werksvorfertigung wählen, wenn Zeit knapp ist.
Alternative Lösungswege
Schlüsselfertig-Systemhaus (keine Eigenleistung), Bausatz mit Montagepartner (Teil-Eigenleistung).
Risiken & Grenzen
1. Ausführungsqualität: diffusionsoffene Konstruktionen verzeihen Feuchtefehler nicht. 2. Bauzeit: Eigenleistung verlängert die Bauphase. 3. Gewährleistung: Eigenleistung verschiebt die Haftung zum Bauherrn. 4. Finanzierung: Bausatz-Finanzierung unterscheidet sich von Schlüsselfertig.
Kostenrahmen
Wand-Materialkosten ca. 160 €/m² (Herstellerangabe, projektbezogen). Gesamtersparnis durch Eigenleistung projektbezogen — dazu liegt kein belegter Gesamtkennwert vor.
Quellen
- NiTO — Holzstein-Bausatz (Herstellerangabe 160 €/m² Wand-Materialkosten)
- EcoCocon — Stroh-Wandelement-System
Prüfstatus
Systembereiche
Building Advisor — nächste Schritte
Building Advisor: Bauweise 'Bausatz' → Eigenleistungsanteil → Kosten- und Risikoabwägung; Empfehlung nach Bauherrn-Zeit und -Erfahrung.
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