Rollladen, Raffstore oder Zip-Screen — welche Außenverschattung hält Ihr Haus kühl?
Auf einen Blick
Der wichtigste Sommerkomfort-Schutz sitzt außen: Rollladen, Raffstoren und Zip-Screens halten die Sonnenenergie ab, bevor sie das Glas erreicht (Herstellerangaben Roma, Warema, Griesser; GB360-Register, 09.10.2026). Rollladen verdunkeln komplett und dämmen zusätzlich Schall; Raffstoren lassen über verstellbare Lamellen Licht und Sichtkontrolle zu; Zip-Screens spannen textile Gewebe auch über großen Flächen und Fensterecken — jeweils mitgelieferte Windlastklassen beachten (Herstellerangabe). Innen liegende Verschattung wirkt erst, wenn die Wärme schon im Raum ist. Reihenfolge des Sommerkonzepts: außen verschatten → Speichermasse (Lehmputz) nutzen → nachts lüften → erst dann aktiv kühlen. Sommerlichen Wärmeschutz nach DIN 4108-8 in der Entwurfsplanung prüfen (Norm).
Problem
Der wichtigste Sommerkomfort-Schutz sitzt außen: Rollladen, Raffstoren und Zip-Screens halten die Sonnenenergie ab, bevor sie das Glas erreicht (Herstellerangaben Roma, Warema, Griesser; GB360-Register, 09.10.2026). Rollladen verdunkeln komplett und dämmen zusätzlich Schall; Raffstoren lassen über verstellbare Lamellen Licht und Sichtkontrolle zu; Zip-Screens spannen textile Gewebe auch über großen Flächen und Fensterecken — jeweils mitgelieferte Windlastklassen beachten (Herstellerangabe). Innen liegende Verschattung wirkt erst, wenn die Wärme schon im Raum ist. Reihenfolge des Sommerkonzepts: außen verschatten → Speichermasse (Lehmputz) nutzen → nachts lüften → erst dann aktiv kühlen. Sommerlichen Wärmeschutz nach DIN 4108-8 in der Entwurfsplanung prüfen (Norm).
Kurzantwort
Wir beziehen Position: Jede GB360-Gebäudetyp-E-Planung beginnt mit außenliegendem Sonnenschutz und Speichermasse, nicht mit Klimageräten. Rollladen für Schlaf- und Kinderzimmer (Verdunkelung), Raffstoren für Wohnbereiche (Lichtlenkung), Zip-Screens für große Glasflächen. Aktive Kühlung nur als gezielte Ergänzung für Lastspitzen.
Quellen & Nachweise
Geprüfte Institutionen und Vorgaben, deren Nachweise in diese Entscheidung eingeflossen sind:
- GB360-Partnerregister — Sonnenschutz/Öffnungen, Registerdaten geprüft am 09.10.2026
- Herstellerangaben Roma, Warema, Griesser, Velux, Roto (Systemdatenblätter)
- DIN 4108-8 — Sommerlicher Wärmeschutz (Norm)
- IFT Rosenheim Fenster-EPD
- IFT Rosenheim Langzeitdaten
- KfW 261.1 (2024)
Kriterien-Vergleich — Fakten-Matrix
| Kriterium | Rollladen (u. a. als Dachfenster-Zubehör; Herstellerangabe; GB360-Register) | Raffstoren und Zip-Screens (u. a. Roma, Warema, Griesser; Herstellerangabe; GB360-Register) |
|---|---|---|
| Lebensdauer | 25-35 Jahre Glas, 30-50 Jahre Rahmen (IFT Rosenheim) | – |
| Förderung | KfW 261 (BEG): bis 20% bei Effizienzhaus, QNG-Bonus +5% bei 3-fach | – |
| CO₂-Bilanz | 3-fach: ca. 25-30 kg CO₂e/m² (Glas+Rahmen), 2-fach: ca. 20-25 kg CO₂e/m² (IFT Rosenheim) | – |
Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?
Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:
Wir nutzen Gebäudestruktur, Speichermasse und natürliche physikalische Effekte vor aktiver Technik.
→ Kann das Problem passiv gelöst werden — ohne Energieverbrauch?
Gebäude, die bei 40°C, Starkregen und Nutzungswechsel funktionieren — heute und 2050.
→ Funktioniert das Gebäude auch bei 40°C, Starkregen und geänderter Nutzung?
Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?
Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Die Suche findet real gebaute Projekte im D-A-CH-Raum mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Klimawandel — Wie funktioniert das bei 40°C, Starkregen, Trockenheit 2050?
Einschätzung Zukunftsrisiko: gering (redaktionelle Bewertung, projektabhängig).
Wir prüfen jede Entscheidung gegen die Klimaszenarien 2050: Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit. Eine Lösung, die nur heute funktioniert, ist keine Lösung.
Quellen — vollständig, mit Originalquelle
- GB360-Partnerregister — Sonnenschutz/Öffnungen, Registerdaten geprüft am 09.10.2026
- Herstellerangaben Roma, Warema, Griesser, Velux, Roto (Systemdatenblätter)
- DIN 4108-8 — Sommerlicher Wärmeschutz (Norm)
- IFT Rosenheim Fenster-EPD
- IFT Rosenheim Langzeitdaten
- KfW 261.1 (2024)
Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?
Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?
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Wirksame Reihenfolge: erst Verschattung von außen, dann Speichermasse, dann Nachtlüftung — aktive Kühlung zuletzt
Der Building Advisor prüft, was für Ihren konkreten Fall gilt — kostenlos und unverbindlich.
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