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R-Beton vs. Primärbaustoffe in der Ausschreibung

Auf einen Blick

Beton mit rezyklierter Gesteinskörnung schont natürliche Ressourcen durch die Substitution von Primärrohstoffen und erfüllt gemäß DIN 1045-1 die gleichen bautechnischen Anforderungen wie Beton mit natürlicher Gesteinskörnung. Während die Verwendung von rezyklierter Gesteinskörnung aufgrund der Inhomogenität erhöhte Anforderungen an die Eignungsprüfung und Betonherstellung stellt, ist sie bei fachgerechter Planung und Anwendung im Hochbau uneingeschränkt einsetzbar. Die Entscheidung für rezyklierte Gesteinskörnung ist bei Verfügbarkeit von aufbereitetem Betonabbruch ökologisch vorzuziehen, um den Kreislauf der Bauwirtschaft zu schließen.

NachgewiesenGeprüft: 27. Oktober 20267 Quellen DIN
Beton mit rezyklierter Gesteinskörnungvs.Beton mit natürlicher Gesteinskörnung
1.

Problem

Beton mit rezyklierter Gesteinskörnung nutzt aufbereiteten Betonabbruch als Sekundärrohstoff und schont so natürliche Ressourcen. Er unterliegt denselben strengen bautechnischen Normen wie Beton mit natürlicher Gesteinskörnung. Trotz eines höheren Prüf- und Dokumentationsaufwands bei der Herstellung ermöglicht er eine effiziente Kreislaufführung und ist bei fachgerechter Planung im Hochbau ein technisch gleichwertiger Ersatz für Primärbaustoffe.

2.

Kurzantwort

Beton mit rezyklierter Gesteinskörnung schont natürliche Ressourcen durch die Substitution von Primärrohstoffen und erfüllt gemäß DIN 1045-1 die gleichen bautechnischen Anforderungen wie Beton mit natürlicher Gesteinskörnung. Während die Verwendung von rezyklierter Gesteinskörnung aufgrund der Inhomogenität erhöhte Anforderungen an die Eignungsprüfung und Betonherstellung stellt, ist sie bei fachgerechter Planung und Anwendung im Hochbau uneingeschränkt einsetzbar. Die Entscheidung für rezyklierte Gesteinskörnung ist bei Verfügbarkeit von aufbereitetem Betonabbruch ökologisch vorzuziehen, um den Kreislauf der Bauwirtschaft zu schließen.

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Quellen & Nachweise

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Kriterien-Vergleich — Fakten-Matrix

KriteriumBeton mit rezyklierter GesteinskörnungBeton mit natürlicher Gesteinskörnung
Lebensdauer50-80 Jahre (DIN 18599, bei fachgerechter Ausführung)50-80 Jahre (DIN 18599, bei fachgerechter Ausführung)
CO₂-Bilanzca. 120-180 kg CO₂e/m³ (zementintensiv, UBA Zementbericht)ca. 120-180 kg CO₂e/m³ (zementintensiv, UBA Zementbericht)

Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?

Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:

Kreislauffähigkeit

Gebäude werden so geplant, dass sie zerlegt, sortiert und wiederverwendet werden können.

→ Kann das Gebäude am Ende zerlegt und wiederverwendet werden?

Wirtschaftliche Vernunft

Lebenszykluskosten statt Kaufpreis. Die billigste Lösung ist selten die günstigste.

→ Was kostet diese Lösung über 50 Jahre — inklusive Wartung, Austausch und Energie?

3.

Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?

Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.

Die Suche findet real gebaute Projekte mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.

4.

Klimawandel — Wie funktioniert das bei 40°C, Starkregen, Trockenheit 2050?

Einschätzung Zukunftsrisiko: gering (redaktionelle Bewertung, projektabhängig).

Wir prüfen jede Entscheidung gegen die Klimaszenarien 2050: Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit. Eine Lösung, die nur heute funktioniert, ist keine Lösung.

5.

Quellen — vollständig, mit Originalquelle

  1. Umweltbundesamt — Stoffstrommanagement im Bauwesen. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfallwirtschaft/urban-mining/stoffstrommanagement-im-bauwesen
  2. Umweltamt Kanton Thurgau — Einsatz von Recyclingbeton im Hochbau. Quelle: https://umwelt.tg.ch/public/upload/assets/111358/Einsatz-von-Recyclingbeton-im-Hochbau.pdf
  3. ETH Zürich — Baustoffe der Zukunft. Quelle: https://ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/usys/tdlab/docs/education/upl/Massnahmen%202017-18/sensitate/PG14_A_Massnahme_Film_Baustoffe%20der%20Zukunft.pdf
  4. TFB AG — Recyclingbeton im Praxistest. Quelle: https://www.tfb.ch/Htdocs/Files/v/10947.pdf/Publikationsliste/DB08₂021₅4₅5₅6₅8_baustoff_recyclingbeton_neu.pdf
  5. Deutscher Bundestag — Drucksache 139/22. Quelle: https://dserver.bundestag.de/brd/2022/0139-22.pdf
  6. UBA Zementindustriebericht 2023
  7. DIN 18599
6.

Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?

Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?

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Diese Entscheidung gehört zu

MaterialPlanungNachhaltige MaterialienSanierung
Diese Empfehlung basiert zusätzlich auf
Umweltbundesamt — Stoffstrommanagement im Bauwesen. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfallwirtschaft/urban-mining/stoffstrommanagement-im-bauwesen
Umweltamt Kanton Thurgau — Einsatz von Recyclingbeton im Hochbau. Quelle: https://umwelt.tg.ch/public/upload/assets/111358/Einsatz-von-Recyclingbeton-im-Hochbau.pdf
ETH Zürich — Baustoffe der Zukunft. Quelle: https://ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/usys/tdlab/docs/education/upl/Massnahmen%202017-18/sensitate/PG14_A_Massnahme_Film_Baustoffe%20der%20Zukunft.pdf
TFB AG — Recyclingbeton im Praxistest. Quelle: https://www.tfb.ch/Htdocs/Files/v/10947.pdf/Publikationsliste/DB08₂021₅4₅5₅6₅8_baustoff_recyclingbeton_neu.pdf
Deutscher Bundestag — Drucksache 139/22. Quelle: https://dserver.bundestag.de/brd/2022/0139-22.pdf
UBA Zementindustriebericht 2023

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