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Materialpässe vs. klassische Dokumentation

Auf einen Blick

Digitale Materialpässe ermöglichen durch die Verknüpfung mit BIM-Modellen eine präzise Identifikation von Baustoffmengen und deren Recyclingpotenzial, was die klassische Baudokumentation aufgrund ihrer statischen und oft unvollständigen Datenstruktur nicht leisten kann. Während die klassische Dokumentation lediglich gesetzliche Mindestanforderungen erfüllt, bieten digitale Pässe eine dynamische Datenbasis für das Urban Mining. Sie sind bei Neubauprojekten mit dem Ziel einer hohen Kreislauffähigkeit zwingend zu bevorzugen, um den Primärrohstoffeinsatz nachweislich zu reduzieren.

NachgewiesenGeprüft: 31. Oktober 20265 Quellen DIN Fraunhofer
Digitale Materialpässevs.Klassische Baudokumentation
1.

Problem

Digitale Materialpässe erfassen Baustoffe, deren Qualität und Recyclingpotenzial in einer zentralen Datenbank, was Gebäude als urbane Rohstofflager nutzbar macht. Im Gegensatz zur klassischen Baudokumentation ermöglichen sie eine durchgängige digitale Informationskette über den gesamten Lebenszyklus. Dies reduziert den Prüfungsaufwand bei Rückbauprojekten erheblich und fördert die gezielte Wiederverwendung von Bauteilen statt deren Entsorgung.

2.

Kurzantwort

Digitale Materialpässe ermöglichen durch die Verknüpfung mit BIM-Modellen eine präzise Identifikation von Baustoffmengen und deren Recyclingpotenzial, was die klassische Baudokumentation aufgrund ihrer statischen und oft unvollständigen Datenstruktur nicht leisten kann. Während die klassische Dokumentation lediglich gesetzliche Mindestanforderungen erfüllt, bieten digitale Pässe eine dynamische Datenbasis für das Urban Mining. Sie sind bei Neubauprojekten mit dem Ziel einer hohen Kreislauffähigkeit zwingend zu bevorzugen, um den Primärrohstoffeinsatz nachweislich zu reduzieren.

§

Quellen & Nachweise

Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?

Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:

Kreislauffähigkeit

Gebäude werden so geplant, dass sie zerlegt, sortiert und wiederverwendet werden können.

→ Kann das Gebäude am Ende zerlegt und wiederverwendet werden?

Wirtschaftliche Vernunft

Lebenszykluskosten statt Kaufpreis. Die billigste Lösung ist selten die günstigste.

→ Was kostet diese Lösung über 50 Jahre — inklusive Wartung, Austausch und Energie?

3.

Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?

Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.

Die Suche findet real gebaute Projekte mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.

4.

Klimawandel — Wie funktioniert das bei 40°C, Starkregen, Trockenheit 2050?

Einschätzung Zukunftsrisiko: gering (redaktionelle Bewertung, projektabhängig).

Wir prüfen jede Entscheidung gegen die Klimaszenarien 2050: Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit. Eine Lösung, die nur heute funktioniert, ist keine Lösung.

5.

Quellen — vollständig, mit Originalquelle

  1. Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik — Diskussionspapier Ressourceneffizienz. Quelle: https://www.materials.fraunhofer.de/content/dam/materials/dokumente/broschueren_prospekte/Diskussionspapier%20Ressourceneffizienz-Resourceneffizienz-2024-11-Einzelseiten-150dpi.pdf
  2. Umweltbundesamt Österreich — KreislaufBAUwirtschaft. Quelle: https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/rep0757.pdf
  3. Europäische Kommission (BUILD UP) — Material and Building Passports as Supportive Tools. Quelle: https://build-up.ec.europa.eu/system/files/2025-12/bakG9LP3aO₁7₁2₂025₁25130.pdf
  4. Umweltbundesamt Deutschland — Materialinventare und -kataster. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/materialinventare-kataster-kreislaufwirtschaft-im
  5. DIN-Magazin — Ihren Gebäuderessourcenpass, bitte!. Quelle: https://din-magazin.de/digitalisierung/bim/ihren-gebaeuderessourcenpass-bitte
6.

Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?

Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?

Building Advisor starten →
Passt das zu Ihrem Projekt?

Der Building Advisor prüft, was für Ihren konkreten Fall gilt — kostenlos und unverbindlich.

Building Advisor starten →

Diese Entscheidung gehört zu

MaterialPlanungNachhaltige MaterialienSanierung
Diese Empfehlung basiert zusätzlich auf
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik — Diskussionspapier Ressourceneffizienz. Quelle: https://www.materials.fraunhofer.de/content/dam/materials/dokumente/broschueren_prospekte/Diskussionspapier%20Ressourceneffizienz-Resourceneffizienz-2024-11-Einzelseiten-150dpi.pdf
Umweltbundesamt Österreich — KreislaufBAUwirtschaft. Quelle: https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/rep0757.pdf
Europäische Kommission (BUILD UP) — Material and Building Passports as Supportive Tools. Quelle: https://build-up.ec.europa.eu/system/files/2025-12/bakG9LP3aO₁7₁2₂025₁25130.pdf
Umweltbundesamt Deutschland — Materialinventare und -kataster. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/materialinventare-kataster-kreislaufwirtschaft-im
DIN-Magazin — Ihren Gebäuderessourcenpass, bitte!. Quelle: https://din-magazin.de/digitalisierung/bim/ihren-gebaeuderessourcenpass-bitte

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