Modularer Rohbau: Holz vs. Beton — Kosten & Lebenszyklus
Auf einen Blick
Holzbau kann durch hohen Vorfertigungsgrad die Bauzeit verkürzen (Szenariorechnung, projektabhängig) und speichert CO₂ im verbauten Holz (EPD-gemessen). Kostenrahmen 2.000–2.600 €/m² (Richtwerte, regional und projektabhängig — aktuelle Kostenkennwerte z. B. bei BKI/BBSR prüfen).
Modularer Rohbau: Holz vs. Beton — Kosten & Lebenszyklus
Empfehlung
Holzbau ist 20–30% schneller (Szenariorechnung, projektabhängig) fertiggestellt und CO₂-speichernd (EPD-gemessen) (0,9 t CO₂/m³). Kosten gleichauf mit Massivbau (2.000–2.600 €/m²).
Empfohlen: Beton
Quellen & Nachweise
Geprüfte Institutionen und Vorgaben, deren Nachweise in diese Entscheidung eingeflossen sind:
Kriterien-Vergleich — Fakten-Matrix
| Kriterium | Modularer Rohbau: Holz | Beton |
|---|---|---|
| Investition | Strohbau: 1.500–2.500 €/m². Hanf-Dämmung: +20% vs. Mineralwolle. Lehmputz: 30–60 €/m². Modulares Bauen: 1.800–2.800 €/m². Konventionell: 2.000–3.000 €/m². | Strohbau: 1.500–2.500 €/m². Hanf-Dämmung: +20% vs. Mineralwolle. Lehmputz: 30–60 €/m². Modulares Bauen: 1.800–2.800 €/m². Konventionell: 2.000–3.000 €/m². |
| Lebensdauer | 60-100 Jahre (DIN 18599, bei Holzschutzklasse 2-3) | 50-80 Jahre (DIN 18599, bei fachgerechter Ausführung) |
| Förderung | KfW 261 (BEG): bis 20% bei Effizienzhaus, QNG-konform (voraussetzungsabhängig) +5% | – |
| CO₂-Bilanz | ca. -250 kg CO₂e/m³ (EPD-gemessen, projektabhängig) (CO₂-speichernd, nachwachsend, IBU EPD) | ca. 120-180 kg CO₂e/m³ (EPD-gemessen, projektabhängig) (zementintensiv, UBA Zementbericht) |
Spezifikation — Modularer Rohbau: Holz vs. Beton
Kriterien-Vergleich — was ist technisch unterschiedlich
Modularer Rohbau: Holz vs. Beton — Kosten & Lebenszyklus
Empfehlung
Holzbau ist 20–30% schneller (Szenariorechnung, projektabhängig) fertiggestellt und CO₂-speichernd (EPD-gemessen) (0,9 t CO₂/m³). Kosten gleichauf mit Massivbau (2.000–2.600 €/m²).
Empfohlen: Beton
Systemkette — Was kommt auf die Gewerke zu?
- Aufwirkungen auf vor- und nachgelagerte Gewerke prüfen (Tragwerk, Haustechnik, Ausbau).
- Versteckte Zusatzschichten (Dämmung, Installationsebene, Unterkonstruktion) in die Betriebskosten einbeziehen.
- Wartung, Rückbau und Ersatzteilpfade in den Lebenszykluskosten mitdenken.
Diese Fragen sollten Sie dem Hersteller stellen
- Welche Normnachweis- oder Zulassungsunterlagen (EPD, ETA, DIBt, QNG, CE) können Sie mir für dieses Produkt vorlegen?
- Welche technischen Kennwerte (z.B. λ/U-Wert, R_w-Schallschutz, Brandschutzklasse) sind belegt — und wo fehlen geprüfte Normdaten?
- Welche versteckten Folgekosten entstehen durch Installationsebene, Unterkonstruktion, Kran- oder Gerätebedarf?
Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?
Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:
Wir nutzen Gebäudestruktur, Speichermasse und natürliche physikalische Effekte vor aktiver Technik.
→ Kann das Problem passiv gelöst werden — ohne Energieverbrauch?
Gebäude werden so geplant, dass sie zerlegt, sortiert und wiederverwendet werden können.
→ Kann das Gebäude am Ende zerlegt und wiederverwendet werden?
Keine Schadstoffe, keine Dampfbremsen aus Verbundstoffen, keine versteckten Risiken.
→ Sind alle verwendeten Materialien schadstofffrei und diffusionsoffen?
Lebenszykluskosten statt Kaufpreis. Die billigste Lösung ist selten die günstigste.
→ Was kostet diese Lösung über 50 Jahre — inklusive Wartung, Austausch und Energie?
Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?
Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Die Suche findet real gebaute Projekte mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Kosten — Investition, Betrieb, Lebenszyklus
| Kriterium | Modularer Rohbau: Holz | Beton |
|---|---|---|
| Investition | Strohbau: 1.500–2.500 €/m². Hanf-Dämmung: +20% vs. Mineralwolle. Lehmputz: 30–60 €/m². Modulares Bauen: 1.800–2.800 €/m². Konventionell: 2.000–3.000 €/m². | Strohbau: 1.500–2.500 €/m². Hanf-Dämmung: +20% vs. Mineralwolle. Lehmputz: 30–60 €/m². Modulares Bauen: 1.800–2.800 €/m². Konventionell: 2.000–3.000 €/m². |
| Lebensdauer | 60-100 Jahre (DIN 18599, bei Holzschutzklasse 2-3) | 50-80 Jahre (DIN 18599, bei fachgerechter Ausführung) |
| Förderung | KfW 261 (BEG): bis 20% bei Effizienzhaus, QNG-konform (voraussetzungsabhängig) +5% | – |
| CO₂-Bilanz | ca. -250 kg CO₂e/m³ (EPD-gemessen, projektabhängig) (CO₂-speichernd, nachwachsend, IBU EPD) | ca. 120-180 kg CO₂e/m³ (EPD-gemessen, projektabhängig) (zementintensiv, UBA Zementbericht) |
Klimawandel — Wie funktioniert das bei 40°C, Starkregen, Trockenheit 2050?
Einschätzung Zukunftsrisiko: gering (redaktionelle Bewertung, projektabhängig).
Wir prüfen jede Entscheidung gegen die Klimaszenarien 2050: Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit. Eine Lösung, die nur heute funktioniert, ist keine Lösung.
Quellen — vollständig, mit Originalquelle
- https://www.oekobaudat.de/
- https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/produkte/nachhaltige-baustoffe
- https://www.gesetze-im-internet.de/geg/
- https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/
- https://www.din.de/go/68121914
- https://natureplus.org/artikel-news/bauen-im-kreislauf
Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?
Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?
Building Advisor starten →Der Building Advisor prüft, was für Ihren konkreten Fall gilt — kostenlos und unverbindlich.
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