Haustür Holz oder Aluminium — Naturwerkstoff oder wartungsfreier Standard?
Auf einen Blick
Kein either-or: Die Holztür punktet mit CO2-Speicherung, Wohnraumhygine durch diffusionsoffene Konstruktionen und Reparierbarkeit. Die Aluminiumtür punktet mit Wartungsfreiheit, Industrie-Qualität im Objektbau, großen Sicherheitsstufen (RC3) und klaren Preisstrukturen — die Alu-Primärproduktion ist aber energieintensiv, Recycling ja, CO2-Bilanz deutlich schlechter als Holz.
Kurzantwort
Kein either-or: Die Holztür punktet mit CO2-Speicherung, Wohnraumhygine durch diffusionsoffene Konstruktionen und Reparierbarkeit. Die Aluminiumtür punktet mit Wartungsfreiheit, Industrie-Qualität im Objektbau, großen Sicherheitsstufen (RC3) und klaren Preisstrukturen — die Alu-Primärproduktion ist aber energieintensiv, Recycling ja, CO2-Bilanz deutlich schlechter als Holz.
Quellen & Nachweise
Geprüfte Institutionen und Vorgaben, deren Nachweise in diese Entscheidung eingeflossen sind:
- IBU EPD Massivholz
- DIN EN 14351-1
- Herstellerangaben Hörmann/KOWA
Kriterien-Vergleich — Fakten-Matrix
| Kriterium | Haustür aus Holz (z.B. KOWA, Internorm) | Haustür aus Aluminium bzw. Stahl-Alu (z.B. Hörmann, mit RC2/RC3-Option) |
|---|---|---|
| Lebensdauer | 30-50 Jahre (pflegeabhängig) | 40-60 Jahre (wartungsfrei) |
| CO₂-Bilanz | ca. -250 kg CO₂e/m³ CO₂-Speicherung Massivholz (IBU EPD-Datenbasis) | Alu-Primärproduktion ca. 8-15 kg CO₂e/kg (Branchenmittelwert), hohe Recyclingquote |
Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?
Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:
Wir nutzen Gebäudestruktur, Speichermasse und natürliche physikalische Effekte vor aktiver Technik.
→ Kann das Problem passiv gelöst werden — ohne Energieverbrauch?
Gebäude werden so geplant, dass sie zerlegt, sortiert und wiederverwendet werden können.
→ Kann das Gebäude am Ende zerlegt und wiederverwendet werden?
Keine Schadstoffe, keine Dampfbremsen aus Verbundstoffen, keine versteckten Risiken.
→ Sind alle verwendeten Materialien schadstofffrei und diffusionsoffen?
Materialien und Konstruktionen, die 50+ Jahre halten — ohne vorzeitigen Austausch.
→ Hält diese Lösung 50 Jahre oder länger ohne Austausch?
Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?
Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Die Suche findet real gebaute Projekte im D-A-CH-Raum mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Klimawandel — Wie funktioniert das bei 40°C, Starkregen, Trockenheit 2050?
Einschätzung Zukunftsrisiko: gering (redaktionelle Bewertung, projektabhängig).
Wir prüfen jede Entscheidung gegen die Klimaszenarien 2050: Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit. Eine Lösung, die nur heute funktioniert, ist keine Lösung.
Quellen — vollständig, mit Originalquelle
- IBU EPD Massivholz
- DIN EN 14351-1
- Herstellerangaben Hörmann/KOWA
Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?
Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?
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