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Holzfaser oder Steinwolle?

Auf einen Blick

Bauherren stehen vor der Frage: Holzfaser oder Steinwolle? Relevant in der Projektphase Planung / Ausführung, Kategorie Materialien und Systeme. Die GreenBuild Kodex-Prinzipien (Reduktion technischer Komplexität, Langlebigkeit, Rückbaubarkeit, Nachweisbare Praxistauglichkeit, Regionale Baustoffe) sind maßgeblich.

NachgewiesenGeprüft: 03. Juli 20263 Quellen GEG KfW DIN
Holzfaservs.Steinwolle
1.

Problem

Bauherren stehen vor der Frage: Holzfaser oder Steinwolle? Relevant in der Projektphase Planung / Ausführung, Kategorie Materialien und Systeme. Die GreenBuild Kodex-Prinzipien (Reduktion technischer Komplexität, Langlebigkeit, Rückbaubarkeit, Nachweisbare Praxistauglichkeit, Regionale Baustoffe) sind maßgeblich.

2.

Kurzantwort

Wir würden diffusionsoffene, schadstofffreie Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen mit EPD einbauen. Die Lösung muss den U-Wert nach GEG 2024 erfüllen und feuchteschutztechnisch nach DIN 4108-3 geprüft sein. Gesundheit hat Vorrang vor Kosten.

§

Quellen & Nachweise

Geprüfte Institutionen und Vorgaben, deren Nachweise in diese Entscheidung eingeflossen sind:

  • GEG 2024 — Gebäudeenergiegesetz (Bund)
  • DIN 4108 — Wärmeschutz im Hochbau (DIN)
  • KfW Förderdatenbank — BEG-Förderung (KfW)
3.

Wann empfehlen wir Holzfaser?

  • Wir empfehlen Holzfaser bei diffusionsoffenen Konstruktionen (Holzbau, Lehmbau), bei gesundheitlichen Anforderungen und bei nachwachsenden Rohstoffen mit EPD-Zertifizierung.
4.

Wann empfehlen wir Steinwolle?

  • Wir empfehlen Steinwolle bei Massivbauweise, bei budgetkritischen Projekten oder wenn bauaufsichtliche Zulassungen (abZ/ETA) für Lösung A nicht vorliegen.
5.

Wann würden wir KEINE der beiden Lösungen wählen?

  • Wir raten von beiden Lösungen ab bei unklarer Feuchtesituation ohne Bauteilanalyse nach DIN 4108-3 oder bei schadstoffbelastetem Altbestand ohne Ursachensanierung.
6.

GreenBuild Empfehlung — Was würden wir selbst bauen?

Wir würden diffusionsoffene, schadstofffreie Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen mit EPD einbauen. Die Lösung muss den U-Wert nach GEG 2024 erfüllen und feuchteschutztechnisch nach DIN 4108-3 geprüft sein. Gesundheit hat Vorrang vor Kosten.

Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?

Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:

Passive Gebäudeintelligenz

Wir nutzen Gebäudestruktur, Speichermasse und natürliche physikalische Effekte vor aktiver Technik.

→ Kann das Problem passiv gelöst werden — ohne Energieverbrauch?

Kreislauffähigkeit

Gebäude werden so geplant, dass sie zerlegt, sortiert und wiederverwendet werden können.

→ Kann das Gebäude am Ende zerlegt und wiederverwendet werden?

Wohngesundheit

Keine Schadstoffe, keine Dampfbremsen aus Verbundstoffen, keine versteckten Risiken.

→ Sind alle verwendeten Materialien schadstofffrei und diffusionsoffen?

Wirtschaftliche Vernunft

Lebenszykluskosten statt Kaufpreis. Die billigste Lösung ist selten die günstigste.

→ Was kostet diese Lösung über 50 Jahre — inklusive Wartung, Austausch und Energie?

7.

Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?

Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.

Die Suche findet real gebaute Projekte im D-A-CH-Raum mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.

8.

Risiken — ehrlich, ohne Marketing

  • Feuchteschäden bei unsachgemäßer Ausführung (Dampfsperre falsch eingebaut). Schimmelpilzgefahr bei Wärmebrücken. Materialverfügbarkeit bei nachwachsenden Rohstoffen. Höherer Planungsaufwand bei diffusionsoffenen Konstruktionen.
9.

Alternative — Wenn beide ungeeignet sind

  • Hybridkonstruktion (massiv + diffusionsoffen innen). Vakuum-Isolationspaneele (VIP) bei begrenztem Platz. Aerogel-Dämmung. Kapillaraktive Innendämmung (Kalziumsilikat).
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Quellen — vollständig, mit Originalquelle

  1. GEG 2024 — Gebäudeenergiegesetz (Bund)
  2. DIN 4108 — Wärmeschutz im Hochbau (DIN)
  3. KfW Förderdatenbank — BEG-Förderung (KfW)
11.

Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?

Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?

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Unsere Bewertung

Passt diese Lösung zu unseren Prinzipien?

Was würden wir selbst bauen?

Wir würden diffusionsoffene, schadstofffreie Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen mit EPD einbauen. Die Lösung muss den U-Wert nach GEG 2024 erfüllen und feuchteschutztechnisch nach DIN 4108-3 geprüft sein. Gesundheit hat Vorrang vor Kosten.

Schwächen & Risiken
  • • Feuchteschäden bei unsachgemäßer Ausführung (Dampfsperre falsch eingebaut). Schimmelpilzgefahr bei Wärmebrücken. Materialverfügbarkeit bei nachwachsenden Rohstoffen. Höherer Planungsaufwand bei diffusionsoffenen Konstruktionen.
Welche Alternative würden wir wählen?
  • • Hybridkonstruktion (massiv + diffusionsoffen innen). Vakuum-Isolationspaneele (VIP) bei begrenztem Platz. Aerogel-Dämmung. Kapillaraktive Innendämmung (Kalziumsilikat).
Passt das zu Ihrem Projekt?

Diese Entscheidung ist im Building Advisor unter /building-advisor verfügbar. Bauherren können Projektdaten eingeben und erhalten eine projektspezifische Einordnung mit Kostenrahmen und Förderhinweisen.

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Diese Entscheidung gehört zu

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