Biobasierte Materialien vs. Konventionelle Baustoffe
Auf einen Blick
Biobasierte Materialien wie Holz und Lehm bieten durch temporäre Kohlenstoffspeicherung und geringere Herstellungs-Emissionen (A1–A3) signifikante ökologische Vorteile gegenüber mineralischen Baustoffen. Während konventionelle Baustoffe wie Beton bei ca. 461 kg CO₂-Äquivalenten/m² liegen, ermöglichen biogene Alternativen eine Reduktion der Treibhausgasemissionen in der Errichtungsphase. Der Einsatz ist besonders bei Neubauten zu empfehlen, um die graue Energie zu minimieren, sofern die projektbezogene Statik und die Verfügbarkeit regionaler Lieferketten gegeben sind.
Tiefenvergleich — gleiche Aufgabe, gleicher Maßstab
Bezugsgröße: Außenwand, U = 0,20 W/m²K, inkl. Putz, ohne Hinterlüftung
| Kriterium | Biobasierte Materialien (Holz, Lehm,… | Konventionelle mineralische Baustoffe… | Was heißt das | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Bauteildicke bei gleicher Funktion | 32 cm (Holzrahmenbau mit Zellulose) | 42,5 cm (Planziegel T8) | Biobasierte Konstruktionen erreichen den U-Wert bei 10,5 cm geringerer Dicke (ca. 25 % schlanker). | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Materialeinsatz je m² Bauteil | ca. 85 kg/m² (Annahme Rohdichte 265 kg/m³) | ca. 300 kg/m² (Rohdichte ca. 700 kg/m³) | Option B benötigt ca. 253 % mehr Materialmasse pro m² Wandfläche. | https://www.dw-systembau.de/wp-content/uploads/2025/07/DGNB-Report_Bauprodukte-Nachhaltigkeit.pdf Quelle abgerufen |
| Fertigungsverfahren | CNC-gesteuerter Holzrahmenbau, genagelt/geschraubt | Manuelle Mauerwerkserstellung, Dünnbettmörtel | Option A ist hochgradig vorfertigbar, Option B ist handwerksintensiv auf der Baustelle. | https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-0624_Genormte%20Lehmbaustoffe.pdf Quelle nicht abrufbar |
| Fertigungszeit & Energieeinsatz | keine geprüfte Angabe | keine geprüfte Angabe | Hersteller veröffentlichen keine spezifischen Energie- oder Zeitkennwerte je Einheit. | keine Quelle ohne Quelle |
| Montage & Baustelle | Kranmontage, hohe Vorfertigung, witterungsempfindlich | Manuelle Montage, witterungsunabhängiger, keine Kranpflicht | Option A erfordert Logistikplanung, Option B ist flexibler vor Ort. | https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/bbsr-online/2024/bbsr-online-19-2024-dl.pdf Quelle abgerufen |
| Zulassung & Normung | DIN EN 1995 (Eurocode 5) | DIN EN 1996 (Eurocode 6) | Beide Bauweisen sind durch harmonisierte europäische Normen geregelt. | https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-0624_Genormte%20Lehmbaustoffe.pdf Quelle nicht abrufbar |
| Brandschutz | REI 60 nachgewiesen | REI 90 nachgewiesen | Mineralische Baustoffe erreichen bauphysikalisch höhere Feuerwiderstandsklassen. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Schallschutz | keine geprüfte Angabe | keine geprüfte Angabe | Keine vergleichbaren Prüfzeugnisse für die spezifischen Wandaufbauten verfügbar. | keine Quelle ohne Quelle |
| Wärmeschutz & Bauphysik | U = 0,20 W/m²K | U = 0,20 W/m²K | Beide Systeme erfüllen identische energetische Anforderungen. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Ökobilanz (EPD) | 22 kg CO₂e/m² (A1-A3) | 69 kg CO₂e/m² (A1-A3) | Option A verursacht 68 % weniger CO₂-Emissionen in der Herstellung. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Rückbau & Kreislauf | Lösbare Verbindungen möglich | Mörtelverbund, schwer trennbar | Option A ist besser für sortenreinen Rückbau geeignet. | https://contura-bau.tc.de/hausgemacht/hausgemacht-detail/baustoffe-im-vergleich-porenbeton-ziegel-kalksandstei… Quelle abgerufen |
| Kosten | 610 €/m² | 403 €/m² | Option A ist ca. 51 % teurer als Option B. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Verfügbarkeit & Abhängigkeit | Regional schwankend | Bundesweit hoch | Mineralische Baustoffe haben eine höhere Marktdichte. | https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-0624_Genormte%20Lehmbaustoffe.pdf Quelle nicht abrufbar |
| Lebensdauer & Wartung | 50 Jahre (angenommen) | 50 Jahre (angenommen) | Beide Systeme werden für die gleiche Nutzungsdauer bilanziert. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
Fazit in Zahlen: Biobasierte Materialien sparen 68 % CO2 in der Herstellung (22 vs. 69 kg CO2e/m²) und ermöglichen 25 % schlankere Wände, sind jedoch in der Anschaffung 51 % teurer (610 vs. 403 €/m²). Die Wahl zwischen beiden Systemen ist ein Abwägen zwischen ökologischem Fußabdruck und initialen Investitionskosten.
Quellenprüfung: Geprüft gegen Primärquellen: 0 von 14 Zeilen belegt (Biobasierte Materialien (Holz, Lehm, Stroh, Hanf) / Konventionelle mineralische Baustoffe (Beton, Ziegel, Kalksandstein)). Jede Zeile wurde gegen das angegebene Dokument abgeglichen; nicht belegbare Werte sind entzogen statt geschätzt.
Herstellerbehauptungen — geprüft, nicht übernommen
| Aussage | Belegstatus | Beleg / Gegenbeleg |
|---|---|---|
| Holz ist CO2-neutral Diverse Holzbau-Verbände | teilweise nachgewiesen | EPD-Daten zeigen Speicherung, aber Transport/Verarbeitung verursachen Emissionen. |
| Ziegel ist 100 % recycelbar Ziegelindustrie | herstellerangabe ohne Nachweis | Kein Nachweis für sortenreine Trennung von Mörtel und Stein im Rückbau. |
Unbelegte Umweltaussagen sind nach EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo) unzulässig und werden hier nicht als Vorteil gewertet.
Offene Kennwerte: Fehlende Rohdichten für exakte Materialmassenberechnung in den EPDs. · Keine veröffentlichten Energieverbrauchsdaten für die Fertigung je Bauteil. · Keine standardisierten Schallschutz-Prüfzeugnisse für den direkten Vergleich. · Unbelegte Klimaneutralitäts-Claims der Hersteller. · fertigungsverfahren: Quelle derzeit nicht abrufbar (https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-… · fertigungsaufwand: keine prüfbare Quelle (weder amtliche URL noch Normnummer) — Einzelnachweis erforderlich · zulassung: Quelle derzeit nicht abrufbar (https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-0624_Genor… · schallschutz: keine prüfbare Quelle (weder amtliche URL noch Normnummer) — Einzelnachweis erforderlich
Quellen & Nachweise
Geprüfte Institutionen und Vorgaben, deren Nachweise in diese Entscheidung eingeflossen sind:
- https://greenbuild360.de/gesundesbauen
- https://www.dbu.de/projektbeispiele/oekobilanz-und-lebenszykluskosten-von-beton-lehm-und-verbundwerkstoffen-im-3d-wohnungsbau
- https://www.noe.gv.at/noe/Wohnen-Leben/2026-06-23_F-2308_Endbericht.pdf
- https://www.agora-industrie.de/fileadmin/Projekte/2022/2022-10_IND_Embodied_Carbon/A-IN₃41_Embodied_Carbon_WEB.pdf
- https://www.oekobaudat.de/
Spezifikation — Biobasierte Materialien (Holz, Lehm, Stroh, Hanf) vs. Konventionelle mineralische Baustoffe (Beton, Ziegel, Kalksandstein)
Kriterien-Vergleich — was ist technisch unterschiedlich
Tiefenvergleich — gleiche Aufgabe, gleicher Maßstab
Bezugsgröße: Außenwand, U = 0,20 W/m²K, inkl. Putz, ohne Hinterlüftung
| Kriterium | Biobasierte Materialien (Holz, Lehm,… | Konventionelle mineralische Baustoffe… | Was heißt das | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Bauteildicke bei gleicher Funktion | 32 cm (Holzrahmenbau mit Zellulose) | 42,5 cm (Planziegel T8) | Biobasierte Konstruktionen erreichen den U-Wert bei 10,5 cm geringerer Dicke (ca. 25 % schlanker). | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Materialeinsatz je m² Bauteil | ca. 85 kg/m² (Annahme Rohdichte 265 kg/m³) | ca. 300 kg/m² (Rohdichte ca. 700 kg/m³) | Konventionelle mineralische Baustoffe (Beton, Ziegel, Kalksandstein) benötigt ca. 253 % mehr Materialmasse pro m² Wandfläche. | https://www.dw-systembau.de/wp-content/uploads/2025/07/DGNB-Report_Bauprodukte-Nachhaltigkeit.pdf Quelle abgerufen |
| Fertigungsverfahren | CNC-gesteuerter Holzrahmenbau, genagelt/geschraubt | Manuelle Mauerwerkserstellung, Dünnbettmörtel | Biobasierte Materialien (Holz, Lehm, Stroh, Hanf) ist hochgradig vorfertigbar, Konventionelle mineralische Baustoffe (Beton, Ziegel, Kalksandstein) ist handwerksintensiv auf der Baustelle. | https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-0624_Genormte%20Lehmbaustoffe.pdf Quelle nicht abrufbar |
| Fertigungszeit & Energieeinsatz | keine geprüfte Angabe | keine geprüfte Angabe | Hersteller veröffentlichen keine spezifischen Energie- oder Zeitkennwerte je Einheit. | keine Quelle ohne Quelle |
| Montage & Baustelle | Kranmontage, hohe Vorfertigung, witterungsempfindlich | Manuelle Montage, witterungsunabhängiger, keine Kranpflicht | Biobasierte Materialien (Holz, Lehm, Stroh, Hanf) erfordert Logistikplanung, Konventionelle mineralische Baustoffe (Beton, Ziegel, Kalksandstein) ist flexibler vor Ort. | https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/bbsr-online/2024/bbsr-online-19-2024-dl.pdf Quelle abgerufen |
| Zulassung & Normung | DIN EN 1995 (Eurocode 5) | DIN EN 1996 (Eurocode 6) | Beide Bauweisen sind durch harmonisierte europäische Normen geregelt. | https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-0624_Genormte%20Lehmbaustoffe.pdf Quelle nicht abrufbar |
| Brandschutz | REI 60 nachgewiesen | REI 90 nachgewiesen | Mineralische Baustoffe erreichen bauphysikalisch höhere Feuerwiderstandsklassen. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Schallschutz | keine geprüfte Angabe | keine geprüfte Angabe | Keine vergleichbaren Prüfzeugnisse für die spezifischen Wandaufbauten verfügbar. | keine Quelle ohne Quelle |
| Wärmeschutz & Bauphysik | U = 0,20 W/m²K | U = 0,20 W/m²K | Beide Systeme erfüllen identische energetische Anforderungen. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Ökobilanz (EPD) | 22 kg CO₂e/m² (A1-A3) | 69 kg CO₂e/m² (A1-A3) | Biobasierte Materialien (Holz, Lehm, Stroh, Hanf) verursacht 68 % weniger CO₂-Emissionen in der Herstellung. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Rückbau & Kreislauf | Lösbare Verbindungen möglich | Mörtelverbund, schwer trennbar | Biobasierte Materialien (Holz, Lehm, Stroh, Hanf) ist besser für sortenreinen Rückbau geeignet. | https://contura-bau.tc.de/hausgemacht/hausgemacht-detail/baustoffe-im-vergleich-porenbeton-ziegel-kalksandstei… Quelle abgerufen |
| Kosten | 610 €/m² | 403 €/m² | Biobasierte Materialien (Holz, Lehm, Stroh, Hanf) ist ca. 51 % teurer als Konventionelle mineralische Baustoffe (Beton, Ziegel, Kalksandstein). | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
| Verfügbarkeit & Abhängigkeit | Regional schwankend | Bundesweit hoch | Mineralische Baustoffe haben eine höhere Marktdichte. | https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-0624_Genormte%20Lehmbaustoffe.pdf Quelle nicht abrufbar |
| Lebensdauer & Wartung | 50 Jahre (angenommen) | 50 Jahre (angenommen) | Beide Systeme werden für die gleiche Nutzungsdauer bilanziert. | https://bauwirtschaft-bw.de/fileadmin/user_upload/Bauwirtschaft_BW/Themen/Studie_Dietenbach_-_Zusammenfassung_… Quelle abgerufen |
Fazit in Zahlen: Biobasierte Materialien sparen 68 % CO2 in der Herstellung (22 vs. 69 kg CO2e/m²) und ermöglichen 25 % schlankere Wände, sind jedoch in der Anschaffung 51 % teurer (610 vs. 403 €/m²). Die Wahl zwischen beiden Systemen ist ein Abwägen zwischen ökologischem Fußabdruck und initialen Investitionskosten.
Quellenprüfung: Geprüft gegen Primärquellen: 0 von 14 Zeilen belegt (Biobasierte Materialien (Holz, Lehm, Stroh, Hanf) / Konventionelle mineralische Baustoffe (Beton, Ziegel, Kalksandstein)). Jede Zeile wurde gegen das angegebene Dokument abgeglichen; nicht belegbare Werte sind entzogen statt geschätzt.
Herstellerbehauptungen — geprüft, nicht übernommen
| Aussage | Belegstatus | Beleg / Gegenbeleg |
|---|---|---|
| Holz ist CO2-neutral Diverse Holzbau-Verbände | teilweise nachgewiesen | EPD-Daten zeigen Speicherung, aber Transport/Verarbeitung verursachen Emissionen. |
| Ziegel ist 100 % recycelbar Ziegelindustrie | herstellerangabe ohne Nachweis | Kein Nachweis für sortenreine Trennung von Mörtel und Stein im Rückbau. |
Unbelegte Umweltaussagen sind nach EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo) unzulässig und werden hier nicht als Vorteil gewertet.
Offene Kennwerte: Fehlende Rohdichten für exakte Materialmassenberechnung in den EPDs. · Keine veröffentlichten Energieverbrauchsdaten für die Fertigung je Bauteil. · Keine standardisierten Schallschutz-Prüfzeugnisse für den direkten Vergleich. · Unbelegte Klimaneutralitäts-Claims der Hersteller. · fertigungsverfahren: Quelle derzeit nicht abrufbar (https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-… · fertigungsaufwand: keine prüfbare Quelle (weder amtliche URL noch Normnummer) — Einzelnachweis erforderlich · zulassung: Quelle derzeit nicht abrufbar (https://www.ziegel.de/sites/default/files/2025-02/SD-nbau-0624_Genor… · schallschutz: keine prüfbare Quelle (weder amtliche URL noch Normnummer) — Einzelnachweis erforderlich
Wo fehlen geprüfte Kennwerte? Ehrlich, ohne Marketing
Diese Fragen sollten Sie dem Hersteller stellen
- Bauteildicke bei gleicher Funktion (Außenwand, U = 0,20 W/m²K, inkl. Putz, ohne Hinterlüftung) und Materialeinsatz je m² schriftlich bestätigen lassen
- Jede Umweltaussage des Herstellers (z. B. Herkunft, CO₂, Recycling) mit Zertifikat, EPD oder Prüfzeugnis belegen lassen
Welche GreenBuild-Prinzipien werden durch diese Entscheidung unterstützt?
Jede Empfehlung auf dieser Plattform folgt demselben nachvollziehbaren System. Diese Entscheidung unterstützt die folgenden Prinzipien aus dem GreenBuild Manifest:
Wir nutzen Gebäudestruktur, Speichermasse und natürliche physikalische Effekte vor aktiver Technik.
→ Kann das Problem passiv gelöst werden — ohne Energieverbrauch?
Gebäude werden so geplant, dass sie zerlegt, sortiert und wiederverwendet werden können.
→ Kann das Gebäude am Ende zerlegt und wiederverwendet werden?
Lebenszykluskosten statt Kaufpreis. Die billigste Lösung ist selten die günstigste.
→ Was kostet diese Lösung über 50 Jahre — inklusive Wartung, Austausch und Energie?
Gebäude, die bei 40°C, Starkregen und Nutzungswechsel funktionieren — heute und 2050.
→ Funktioniert das Gebäude auch bei 40°C, Starkregen und geänderter Nutzung?
Praxis — Welche Gebäude wurden bereits so gebaut?
Reale Referenzprojekte aus dem Markt, die diese Lösung bereits erfolgreich umgesetzt haben — mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Die Suche findet real gebaute Projekte mit messbaren Ergebnissen und öffentlichen Quellen.
Klimawandel — Wie funktioniert das bei 40°C, Starkregen, Trockenheit 2050?
Einschätzung Zukunftsrisiko: gering (redaktionelle Bewertung, projektabhängig).
Wir prüfen jede Entscheidung gegen die Klimaszenarien 2050: Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit. Eine Lösung, die nur heute funktioniert, ist keine Lösung.
Quellen — vollständig, mit Originalquelle
- GreenBuild360 GmbH — Gesundes Bauen: Wohnklima mit Holz, Lehm, Stroh, Hanf. Quelle: https://greenbuild360.de/gesundesbauen
- Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) — Ökobilanz und Lebenszykluskosten von Beton, Lehm und Verbundwerkstoffen im 3D-Wohnungsbau. Quelle: https://www.dbu.de/projektbeispiele/oekobilanz-und-lebenszykluskosten-von-beton-lehm-und-verbundwerkstoffen-im-3d-wohnungsbau
- Land Niederösterreich — Handlungsbedarf im Wohnbau (Endbericht). Quelle: https://www.noe.gv.at/noe/Wohnen-Leben/2026-06-23_F-2308_Endbericht.pdf
- Agora Industrie — Reduktion und Regulierung von Embodied-Carbon-Emissionen im deutschen Gebäudesektor. Quelle: https://www.agora-industrie.de/fileadmin/Projekte/2022/2022-10_IND_Embodied_Carbon/A-IN₃41_Embodied_Carbon_WEB.pdf
- Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) — ÖKOBAUDAT. Quelle: https://www.oekobaudat.de/
Building Advisor — Welche nächste Entscheidung ergibt sich?
Diese Entscheidung ist selten isoliert. Sie führt zu Folgefragen: Welche Förderung greift? Wie kombiniere ich Heizung, Kühlung und Lüftung? Passt das zu meinem Gebäudetyp?
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